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Unsere liebe Sylvi durfte mit der weißrussischen Black Metal Band Mora Prokaza ein interessantes Interview führen. Unter anderem ging es um die Anfänge der Musik, ihr aktuelles Album “By Chance” und die Live-Planungen. Lest selbst.


Metal Madness: Hi Farmakon! Hi Hatestorm! Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für ein Interview nehmt. Zu allererst erzählt uns doch kurz etwas über euch und eure Musik.

Mora Prokaza: Hallo! Wir freuen uns euch zu sehen.

Nun, ich habe mit ungefähr 15 Jahren angefangen Musik zu machen. Damals nahm ich mein erstes Instrument (Bass) in die Hand. Mein Bein war gebrochen und ich hatte viel Zeit zum Üben und Komponieren. Ich begann direkt Kompositionen zu erschaffen. Die Einflüsse waren unterschiedlich, ohne Grenzen. Ich hörte Hip Hop, ich hörte Black Metal, ich hörte die Beatles, ich hörte Klassik.

Metal Madness: Euer neues Album „By Chance“ erschien am 3. Juli. Wie lief die Studioarbeit an dem aktuellen Album? Und hattet ihr für das aktuelle Album bestimmte Ziele, die ihr erreichen wolltet? Wenn ja, was waren das für Ziele und habt ihr diese erreicht?

Mora Prokaza: Ja, das ist richtig. Wie lief die Studioarbeit? Es war reine Katharsis und Vergnügen. Es gab keine Ziele, nur den Wunsch etwas zu erschaffen.

Metal Madness: Der Albumtitel “By Chance” ist sehr umfangreich und bietet viele Interpretationsmöglichkeiten. Wie ist dieser Titel entstanden und was steckt dahinter?

Mora Prokaza: Der Name deutet darauf hin, dass alles auf dieser Welt zufällig ist, sogar ein ursprüngliches Vorkommen. Dies ist eine große Philosophie, zu denken, dass der Zufall kein Zufall ist.

Metal Madness: Für eure Single „Blacker Than Black“, die 2018 erschien, habt ihr super Feedback von euren Fans aus aller Welt erhalten. Habt ihr mit so einer Vielzahl an positivem Feedback gerechnet? Und was war das für ein Gefühl so viele positive Rückmeldungen zu erhalten?

Mora Prokaza: Ja, sie war cool. Wir wollten sie zuerst auf Englisch machen. Nachdem wir die Demo auf Russisch aufgenommen hatten, stellten wir fest, dass wir sie auf keinen Fall auf Englisch machen würden. Sie war cool so, wie sie ist.

Natürlich haben wir nichts erwartet. Wir haben einfach getan, was wir getan haben.

Wie war es solche Rückmeldungen zu bekommen? Ich weiß: Scheiße, wir haben gerade ein verdammt aufregendes Vergnügen!

Metal Madness: Was sind eure persönlichen Mora Prokaza Lieblingssongs?

Mora Prokaza: Alle. Sie sind alle meine „Kinder“.

Metal Madness: Farmakon, du hast, bevor Mora Prokaza gegründet wurde, in Extreme Metal Bands gespielt. Mit Mora Prokaza ging es dann eher Richtung Black Metal. Wie kam es zu der Entscheidung mit Mora Prokaza eine andere Musikrichtung einzuschlagen?

Mora Prokaza (Farmakon): Ja, ich war vor Mora an verschiedenen Projekten beteiligt. Die Entscheidung, die Musik zu ändern… das ist nur der innere Wunsch, sich zu entwickeln.

Metal Madness: Hatestorm, kanntest du Mora Prokaza, bevor du in die Band eingetreten bist? Und wie habt ihr euch kennen gelernt?

Mora Prokaza (Hatestorm): Ja, natürlich. Wir haben in derselben Firma rumgehangen. Von da her kannten wir uns.

Metal Madness: Wie sehen eure aktuellen Pläne im Bezug auf Live – Auftritte aus? Gibt es welche? Und wenn ja, könnt ihr vorab schon verraten wie diese aussehen?

Mora Prokaza: Ja, natürlich bereiten wir Live – Auftritte vor. Wie diese aussehen werden? Das werden wir erst On Stage erfahren. Lasst uns weitermachen 😉

Metal Madness: Damit wären wir auch schon am Ende des Interviews. Vielen, vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, unsere Fragen zu beantworten! Wir wünschen euch für euren musikalischen Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg! Danke für das Interview!

Mora Prokaza: Dankeschön!