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Endlich ist es soweit. Der Countdown nähert sich dem Ende. Am Freitag bringen die Onkelz ihr von vielen Fans sehnsüchtig erwartetes neues Album ‚Böhse Onkelz‘ auf den Markt. Wir haben bereits Statements der Onkelz zu den ersten 7 Songs gelesen. Nun folgt der zweite Teil zu den restlichen 6 Songs.

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Letzte Aktualisierung am 20.06.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API



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Böhse Onkelz – Stimmen zu den neuen Liedern

‚Du hasst mich! Ich mag das!‘ nennt sich Song Nummer 8 auf der Scheibe. Alle vier Bandmitglieder meldeten sich zu diesem Song zu Wort.

Pe:

„Noch einer meiner Favoriten. Schön punkig.“

Gonzo:

„Led Zeppelin, 70er Jahre Hardrock, Punk und das alles zusammengeonkelt kulminiert in einem feisten Pogo-Abgeh-Refrain.“

Stephan:

„Weil nicht alle von der guten Suppe essen können, spuckt man sich gegenseitig rein. Der Neid und der Klassenhass nährt eine echte Proletarieraristokratie. Bei Kaffee und Streuselkuchen werden die Fehler bei den anderen gesucht und wir haben vergessen Freunde zu sein. Ein Pamphlet für mehr Empathie!“

Kevin:

„Ich könnte mir gut vorstellen, dass das live gut knallt. Typisch wütender Onkelz-Song – wie alle hier, haha. In einer Reihe mit ‚Keine Amnestie für MTV‘ und anderen ‚auf-die-Fresse-Brettern‘. Ist sicher auch dem Internet und unserem Benehmen dort geschuldet, diesen a-sozialen Hetzwerken.“

Ein Song, der allem Anschein nach in die Punkrichtung geht. Nicht jedermanns Sache, aber wie Kevin schon sagt: Live knallt er bestimmt gut. Wir sind gespannt.

Textauszug aus dem Song:

„Ich hab kein Herz, leihst du mir deins? Ich schneide mir ins Fleisch und ich filetiere deins!“


Der neunte Song auf der Scheibe hat einen kurzen und knackigen Titel: ‚Rennt!“. Wieder erzählen sämtliche Bandmitglieder ihre Gedanken zu dem Song.

Gonzo:

„Düster. Gallig. Gefährlich. Das finsterste Stück des Albums, aber auch ein richtig guter und wichtiger sozialkritischer Song. Die Gitarren, Bässe, Drums und Kevins Organ ergeben ein infernales Abbild dessen, was wir wohl Hölle nennen würden.“

Pe:

„Ja, richtig gut! Verdammt rockig. Guter sozialkritischer Text. Fetter Song.“

Kevin:

„Musikalisches und textliches Armageddon! Ein Meisterwerk aus Stephans Feder. Habe ich mehrfach eingesungen, um die perfekte Tonlage zu treffen, die dem Song diese Düsternis und dieses Dämonische verleiht. Jetzt passt alles. Die Sicht des Bösen, des Teufels, des Diabolischen, das eigentlich alles wir sind. Der Geist des Kain. Dreht schön laut, aber erschreckt euch nicht vor mir, haha!“

Stephan:

„Dies ist die Geschichte der Zerstörung: Wir erleben keinen nuklearen Winter, aber den Herbst unserer eigenen Überheblichkeit. Das Ende, das wir fürchten kommt immer näher. Ich habe jeden Morgen ein bisschen mehr das Gefühl, Zeitzeuge bei der Verwesung der Welt zu sein.“

Pe hält sich wie immer kurz. Guter sozialkritischer Song? Wurde zumindest von Gonzo und Pe gesagt. Es wäre nicht der erste sozialkritische Song der Band. Klingt ganz nach den Onkelz. Stephan meint, er hätte jeden Morgen ein bisschen mehr das Gefühl, Zeitzeuge bei der Verwesung der Welt zu sein. Ganz sicher hat er damit nicht unrecht. Erst recht nicht, wenn man sich die aktuellen Ereignisse aus Hanau und dem Rosenmontagsumzug aus Volkmarsen anschaut. An dieser Stelle nochmal viel Kraft und bestmögliche Genesung an alle Opfer und Angehörigen.

Textauszug aus dem Song:

„Schönes Leben, schönes Leben. Den Garten Eden abgeholz mit Kettensägen.“




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Der zehnte Song: ‚Wer schön sein will muss lachen‘. Pe, Kevin und Gonzo äußerten sich zu diesem Lied.

Gonzo:

„Das Älterwerden augenzwinkernd zu verpacken kann peinlich sein – ist es bei den Onkelz aber nicht. Nach so viel Leben in so vielen Jahren, darf ein kurzer Blick auf die eigenen Sorgenfalten erlaubt sein. Vor allem, wenn die so schön nach vorne gehen und so eingängig sind, wie der Song hier.“

Pe:

Ein großer Cognac-Schwenker bis zum Refrain und wieder danach. Befüllt mit feinstem Teuren. Rockt. Eine Bilanz im Spätsommer der Lebensuhr.“

Kevin:

„Dieser Körper ist kein Tempel‘ sagt alles. Ich habe sicher genug Müll zum Rausbringen angesammelt und recycelt wird leider nicht. Wir sind nicht mehr die Jüngsten, aber innen drin noch immer die Geilsten. Genauso wie das Lied ist, fühlen wir uns. Trotz aller Narben ist die Grundierung erste Sahne!“

Bekanntermaßen können einige Menschen sich nicht mit dem Älterwerden anfreunden. Für solche Eitelkeiten ist im Rock-Business aber kein Platz. Schließlich ist es ein ganz normales Procedere im Wandel der Zeit. Wird sicher ein interessanter Song.

Textauszug aus dem Song:

„Ich liefere dem Leben einen harten Kampf, von dem bisschen was ich habe, kaufe ich mir Verstand.“


Song Nummer 11: ‚Der Hund den keiner will‘. Klingt nach einem eher sentimentalen Song. Schauen wir mal, was die Onkelz dazu sagen. Alle 4 melden sich zu Wort.

Kevin:

„Eines meiner kleinen Secret-Highlights. Mindestens unter meinen Top 3 der ganzen Scheibe. Reggae mit Schwere, Rockflair und Attitüde! Es ist wirklich auch textlich wieder so geil: Underdogs, die keiner beachtet. Mit so wenig Worten so viel ausgedrückt. Ein Ohrwurm, der dir Tage lang nicht aus dem Kopf gehen wird.“

Stephan:

„Für all die Zurückgelassenen. Die Schüchternen, Abgehängten, Sorgenvollen. Für die, die einsam sind und sich verlassen fühlen. Wir sind bei euch.“

Pe:

„Einer der wenigen Reggae-Parts in unserer Laufbahn. War interessanterweise der erste Song in unserer Kompositionsphase zu viert.“

Gonzo:

„Ein super Song von dem ich nicht genug bekomme. Reggae, man! Wer hätte uns das bitte zugetraut – dabei ist das gar nicht so abwegig, verirren wir uns beim Jammen doch häufiger in diese Gefilde.“

Achwas, Reggae? Na, ob ihr damit eure Fans beeindrucken könnt? Wir wollen aber mal keine voreiligen Schlüsse ziehen. Textlich wird es ganz sicher ein starker Song. Für alle Schüchternen, Abgehängten, Underdogs, Sorgenvollen, etc. Der Text wird auf jeden Fall gut!

Auszug aus dem Song:

„Du schreist in dich rein, du gebärst einen Stein. Bibelschwarz und sternenlos zieht die Welt an dir vorbei.




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Kommen wir zu Song Nummer 12 und damit zum vorletzten Song der Scheibe: ‚Flügel für dich‘. Alle bis auf Stephan teilten ihre Gedanken mit.

Gonzo:

„Ich mag das Thema ‚Mut und Kraft spenden‘ in einigen Songs auf dem neuen Album sehr und glaube, dass es den Fans ein bisschen gefehlt hat. Hammer Text mit ganz viel Wahrheit und einer tollen Gesamtkomposition. Ach ja, Ohrwurm-Hook!“

Pe:

„I like! Grandioses Lied. Cooler nagelnder Takt und Gitarren in den Versen. Guter Text. Gerne mehr davon.“

Kevin:

„Mut machen! Alles scheitert, bis es klappt. Wenn das Leben nicht einfach ist, ist es eben scheiße und man kriegt nix geschenkt. Dennoch muss man den Kopf aus dem Arsch ziehen. Cooler Rocker. Dein Innerstes wird geheilt. Wir sind die besten Seelenklempner.“

Na das ist doch mal was, Jungs! Soll rocken und der Text Mut machen. Das sollte viele Fans freuen!

Auszug aus dem Song:

„Ja, wie einfach doch das Leben ist, wenn es sich reimt. Zieh den Kopf aus dem Arsch und die Sonne scheint!“


Und schon sind wir am Ende angelangt. Der letzte Song ist ‚Die Erinnerung tanzt in meinem Kopf‘. Auch hier erzählen Pe, Kevin und Gonzo ihre Gedanken.

Pe:

„Metallica-Style, edel. Etwas Boston oder E.L.O. Charmanter Text. Schöne Lead-Gitarren am Ende und sowieso schnieker Schluß-Song.“

Kevin:

„Ein wunderschönes Lied. In sich gehen, sich fallenlassen und in 40 Jahren Onkelz versinken. Meine Stimme mal sanft, ganz anders als gewohnt. War bei meinen Lederstimmbändern gar nicht einfach so zu singen, haha. Wir haben alles erlebt, über das hier geredet wird. Das Ding ist für meine Beerdigung wie geschrieben und geschaffen. ‚Für meine Brüder und Begleiter, Freunde feiert weiter‘ – ich bin über den Jordan gegangen und winke euch nun von oben zu, haha.“

Gonzo:

„Eines der Highlights in jeglicher Hinsicht und ich glaube, hier werden viele Fans genauso gerührt sein, wie wir. Für mich ist das der eigentliche Jubiläumssong. Der Stoff des Lebens, an dem wir uns berauscht haben und der hier mit Gitarren die Emotionalität von 40 Jahren Böhse Onkelz unterstreicht. Magisch.“

Ein wunderschönes Lied? Und das aus Kevins Mund? Und dann auch noch ganz sanft und anders als gewohnt? Das ist doch mal was hochinteressantes! Und dann auch noch „Das Ding für seine Beerdigung wie geschrieben und geschaffen“. Jeder Onkelzfan weiß, wieviel Kevin erlebt hat. Der Song muss ein Kracher sein.

Auszug aus dem Song:

„Dicke Hose, Schule schwänzen, kämpfen, saufen. Doch irgendwann musst du die Stiefel gegen Flügel tauschen.“


Das war der zweite Teil zum Thema Böhse Onkelz-Stimmen über die neuen Lieder der Scheibe ‚Böhse Onkelz‘. Das Album erscheint am kommenden Freitag, dem 28. Februar und kann hier jetzt vorbestellt werden:

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Die komplette Tracklist könnt ihr euch hier anschauen.


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