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9 / 10 Punkte
 

Label: Nuclear Blast Records

Dauer: 40:13

Release: 2. Oktober 2020

Line-up:

  • Elize Ryd – Gesang
  • Henrik “GG6” Englund Wilhelmsson – Gesang
  • Nils Molin – Gesang
  • Olof Mörck – Gitarre & Keyboard
  • Morten Løwe Sørensen – Schlagzeug
  • Johan Andreassen – Bass
Manifest (Mediabook Incl.4 Bonustracks)
Audio-CD – Hörbuch; Nuclear Blast (Rough Trade) (Herausgeber)
15,78 EUR

Letzte Aktualisierung am 21.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Manifest Tracklist

  1. Fearless 3:31
  2. Make It Better 3:50
  3. Scream My Name 3:03
  4. Viral 3:01
  5. Adrenaline 3:09
  6. Strong 3:06
  7. The Game 3:01
  8. Crystalline 3:20
  9. Archangel 3:23
  10. BOOM!1 4:13
  11. Die And Wake Up 3:08
  12. Do Or Die 3:28

Amaranthe – Manifest Review

Mit “Manifest” veröffentlichen Amaranthe also am 2. Oktober den Nachfolger des 2018 erschienen Albums “Helix” über Nuclear Blast Records. Und ohne viel bla bla steigen wir auch direkt in unsere Review zum neuen Album ein.

Los geht es mit “Fearless”, womit der Hörer auch direkt die volle Packung bekommt. Ein schwerer, schneller Song, in dem besonders das Zusammenspiel von Elize und GG6 hervorsticht.

Der nächste Titel “Make It Better” kommt von der Geschwindigkeit her nicht an “Fearless” ran, bietet klassischen Modern Melodic Metal und lädt definitiv zum headbangen ein. Zumindest im Refrain. Die Strophen übernehmen Elize und Nils fast im Alleingang, während Olof sich eine Pause gönnen darf.

Mit “Scream My Name” folgt das erste richtige Brett auf der Platte, das direkt mit einer preschenden Double Bass von Morten eingeläutet wird, ehe Elize dann mit kräftigem Gesang einsteigt. Auch hier ist das Zusammenspiel zwischen Elize’s Klargesang und GG6’s Growlen wieder hervorzuheben. Auch Nils bekommt in der 2. Strophe seinen Solopart und stellt seine Tenorstimme erneut unter Beweis.

Das folgende Stück “Viral” ist eines der bereits ausgekoppelten Stücke und aus meiner Sicht auch zugleich das stärkste Stück auf der Scheibe. Es reißt einfach mit, powert von Anfang bis Ende durch und ist einfach nur abgefahrener Scheiß! Damit haben Amaranthe sich definitiv selbst übertroffen und dürften einige Kritiker zum Schweigen bringen.

“Adrenaline” ist ein Song, der zwar stark anfängt mit schweren Gitarrenriffs und verschiedenen Einflüssen, der das aber leider nicht den kompletten Song über durchhalten kann und zum Ende hin eher etwas langweiliger wird. Ich denke einer dieser Songs, den niemand auf der Platte vermissen würde. Ungewohnt schwach für Amaranthe-Verhältnisse, damit aber auch auf jeden Fall die Ausnahme auf dem Album.

Es folgt der bereits ausgekoppelte Song “Strong”, der den Hörer dann sofort wieder abholt, nachdem “Adrenaline” für etwas Enttäuschung gesorgt hat. Mit “Strong” lassen Amaranthe wieder ihre unverkennbaren Stile einfließen und sorgen für jede Menge Spaß. Genau so wollen wir das. Mit von der Partie bei diesem Song: Noora von Battle Beast.

Somit ist die Halbzeit erreicht und mein Zwischenfazit: Ein absolut geniales Album, das einem wieder das gesamte Können und das riesen Potenzial von Elize, GG6 & Co. vor Augen führt. Muss man sich geben!

“The Game” ist wieder ein sehr melodisches Stück, das vom Schlagzeug her streckenweise an Slipknots Joey Jordison erinnert, da zwischendurch immer wieder Takte mit Double-Bass gespielt werden. Zwar nicht in Triolen, wofür Jordison bekannt ist, aber Morten macht seine Sache da einfach sehr gut. Ansonsten ein straightes Stück, gefällt mir auf jeden Fall.

Mit “Crystalline” schlagen Amaranthe auf dem Album das erste mal ruhigere Töne an. Nach sieben powergeladenen Stücken ist das auch mehr als gerecht. Eine grundsolide Ballade, die zeigt, dass auch langsame Musik gekonnt sein will. Interessantes Material für den Zuhörer.

“Archangel” und “Boom!1” machen dann wieder eine 180° Kehrtwende. Nach dem ruhigen Stück “Crystalline” kommen die Fans der schnellen Musik wieder voll und ganz auf ihre Kosten.

Es folgen die beiden “Sterbensstücke” “Die And Wake Up” und “Do Or Die”, wobei “Do Or Die” mit Ex-Arch Enemy’s Angela Gossow bereits bekannt war. Für mich persönlich zusammen mit “Viral” das stärkste Stück der Scheibe. Nicht nur wegen der Musik, sondern eben auch wegen des Textes und des Sinns, dass der Mensch unbedingt an seinem Verhalten bezüglich der Umwelt arbeiten sollte. Ganz großes Ohrenkino!

Fazit zu “Manifest”

Nun, was soll ich sagen? 9 von 10 Punkte, das spricht durchaus für sich. Ich finde Amaranthe konnten sich mit “Manifest” noch einmal deutlich steigern im Gegensatz zu ihrem Vorgänger “Helix” aus 2018. Was bestimmt nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass “Helix” das erste Album mit Nils als Frontmann war und sich der Band erst einmal richtig eingrooven musste. Das haben die Sechs wunderbar hinbekommen und nun mit “Manifest” eine echt geile Platte rausgehauen.

Manifest (Mediabook Incl.4 Bonustracks)
Audio-CD – Hörbuch; Nuclear Blast (Rough Trade) (Herausgeber)
15,78 EUR

Letzte Aktualisierung am 21.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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