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Falconer From A Dying Ember Cover
Frontcover: tba
 

Letzte Aktualisierung am 24.06.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Label: Metal Blade Records

Dauer: 46:17

Release: 26.06.2020

Genre: Power Metal

Lineup:

  • Mathias Blad – Vocals
  • Stefan Weinerhall – Guitars
  • Jimmy Hedlund – Guitars
  • Magnus Linhardt – Bass
  • Karsten Larsson – Drums

„From A Dying Ember“ Tracklist

  1. Kings And Queens
  2. Desert Dreams
  3. Redeem And Repent
  4. Bland Sump Och Dy
  5. Fool’s Crusade
  6. Garnets And A Gilded Rose
  7. In Regal Attire
  8. Rejoice The Adorned
  9. Testify
  10. Thrust The Dagger Deep
  11. Rapture

From A Dying Ember Review

Das Album From A Dying Ember wird viele Fans sicherlich mit einer Vielzahl an neuen Elementen überraschen, die sie von den Vorgängeralben nicht gewohnt sind. Aber fangen wir von vorne an:

Der Opener Kings and Queens leitet das Album mit einer nennenswerten Hochgeschwindigkeitssequenz des klassischen Power Metals ein, bevor es dann in den Strophen und Refrain etwas melodischer wird. In Kings and Queens nutzt Mathias Blad seine Tenorstimme, um den Text „we´re the kings and queens of our day“ hervorragend zu repräsentieren.

Sowohl Kings and Queens, als auch der Folgetrack Desert Dreams, der dem Power Metal alle Ehre macht, bauen Falconer auf kontinuierlichen Wechsel der gespielten Geschwindigkeit innerhalb des Songs. Desert Dreams startet voller Power und wird in der Bridge etwas ruhiger. Im Refrain geht es dann wieder richtig ab.

Was ich auch hervorheben möchte, ist der Song Bland Sump och Dy, der ein richtig gelungener Track aus dem Genre des Viking – Metals ist.

Fool´s Crusade stimmt sanft mit Piano ein, bis es von Gitarren und Doublebass abgelöst wird. Hier zeigt der Leadsänger noch einmal eine ganz andere Seite seiner Stimme mit den sanften Tönen, die er zu Beginn des Songs greift. Der gesamte Song ist ein harmonisches Zusammenspiel zwischen harten und sanften Tönen.

In der zweiten Hälfte des Albums wird es noch einmal richtig spannend mit volkstümlichen Klängen des Mittelalters, die durch den Instrumentalsong Garnets and a gilded rose angekündigt werden.

Auch Regal Attire ist ein ultra spannender Song, der von der Melodie her eher an volkstümliche Klänge erinnert, aber eben nicht akustisch gespielt ist, sondern auf der E-Gitarre mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit, die diesem Genre einen ganz neuen Anstrich verpasst. Schwer zu beschreiben, hört sich aber einfach irre an und ist gekonnt zusammengemischt. Mein persönlicher Favorit des Albums.

Mit Rejoice the Adorned wird der Punkt Ballade des Albums abgehakt, bevor es dann mit Testify und Thrust the Dagger Deep bis hin zum Closer Rapture wieder in die härteren Töne geht. Rapture ist ein Song, der die Einflüsse des Albums ausgezeichnet miteinander kombiniert. Melodische, mittelalterliche Elemente kombiniert mit energiegeladenen, härteren Sequenzen lassen den Hörer im Grunde genommen noch einmal alles kompakt erleben, was es auf dem Album zu hören gab.  Nun zum Fazit: From A Dying Ember ist eine Scheibe, die es geschafft hat, wahnsinnig viele verschiedene Musikelemente zu vereinen, ohne dabei holprig und disharmonisch zu wirken. Es sind mannigfache Rythmen, Geschwindigkeiten, Töne und Texte enthalten, die trotzdem perfekt aufeinander abgestimmt sind. Viele Songs überzeugen durch ihre harte und kraftvolle Musik, andere haben ihren ganz eigenen Charme durch akustische Elemente, Piano und Minnesang-Töne. Das einzige, was mir aktuell nicht so zusagt, ist dass die schnellen Parts auf dem Album teilweise ziemlich ähnlich klingen. Aber das liegt ja bekanntlich im Ohr des Hörers. Ansonsten ist es eine sauber gemischte und interessante Platte geworden. Vielen Dank dafür!

Letzte Aktualisierung am 24.06.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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