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7,5 / 10 Punkte
 

Label: Metalizer Records

Dauer: 47:20

Release: 21. Mai 2021

Line-up:

  • Ferdinand Berktold – Gitarren
  • Fabio Carta – Gesang
  • Martin Eberharter – Schlagzeug
  • Jürgen Herrnegger – Gitarren
  • Dominik Lechner – Bass

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Mountains Of Madness Tracklist

  1. Traveller in Time
  2. Victim of the Night
  3. Heavy Metal Fire
  4. Mountains of Madness
  5. Phoenix
  6. Alpine Warrior
  7. On the Run
  8. City Lights
  9. Nothing to lose
  10. Thunder and Lightning

Liquid Steel – Mountains Of Madness Review

Liquid Steel haben ihrem neuen Album den epischen Titel Mountains Of Madness gegeben. Was sich hinter diesem ansprechenden Titel verbirgt, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Kurz um lässt sich der Musikstil der Österreicher als eine Neuinterpretation des klassischem Heavy Metal beschreiben. Mit doppelten Gitarren, kraftvollem Clear Gesang und teilweise hymnenartigen Riffs und Melodien stellt die Band eine authentische und mitreißende Version des Classic Heavy Metals vor.

Mountains Of Madness wird mit Traveller in Time, einem Song der ordentlich Speed und Power an den Tag legt, eröffnet. Der Opener lässt garantiert jedes Heavy Metal Herz höher schlagen. Mit entsprechenden Breaks und angemessenem Tempowechsel innerhalb des Stückes zeigen die Musiker auf, wie abwechslungsreich Heavy Metal sein kann.

Temperamentvoll geht es dann mit den Folgetracks Victim Of The Night und Heavy Metal Fire weiter (der Titel spricht für sich, oder!?).

Eine große Überraschung bringt der Titeltrack mit sich, der zunächst mit einer sehr ruhigen Passage eingeleitet wird, bevor dann straight losgefeuert wird. Mit leicht verzehrter Stimme wird in den Strophen von der Expedition zu den „Mountains Of Madness“ berichtet. Im Refrain wird das Spieltempo drastisch verringert und die Stimme wechselt wieder in den Cleargesang. Das macht den Titeltrack unter´m Strich zu einem herausragenden, interessanten Wechselspiel.

Phoenix startet ebenfalls mit einem ruhigen Gitarrenpart, der aber nicht lange anhält, sondern ziemlich schnell mit Hilfe der ürbigen Instrumente in eine klassische Heavy Metal Hymne ausartet. Alpine Warrior beginnt ebenfalls ruhig. Die Strophen sind sehr, sehr rythmisch – der Refrain deutlich melodischer. Wobei in den Strophen der Fokus deutlich mehr auf die Gesangsspur gelegt wurde, die die Geschichte erzählt. Natürlich sind die Instrumente nicht weg zu denken, aber sie wirken in Alpine Warrior deutlich subtiler eingesetzt, als in den anderen Songs. 

Bei den Folgetracks geben Liquid Steel durch und durch nochmal richtig Gas bis zum Rausschmeißer Thunder and Lightning. Der Closer varriert ganz fleißig in der Spielgeschwindigkeit, was das Album zu einem würdigen Ende führt.

Fazit: Liquid Steel lassen den fast tot gesagten Heavy Metal mit ihren ganz eigenen Ideen wieder aufleben und können problemlos mit den Heavy Metal Classics mithalten. Die Tracks im mittleren Teil des Album klingen streckenweise etwas lang gezogen, was die Folgetracks fix wieder raus reißen. Zusammengefasst erwarten euch auf einer soliden Gesamtspielzeit von 47:20 viele sauber ausgearbeitete und hervorregand produzierte Metal Tracks, zu denen ihr sowohl Haare schütteln, auch auch super mitsingen könnt.

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