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9 / 10 Punkte
 
Cover-Artwork by Riddick Art
 

Label: Black Sunset / MDD Records

Genre: Death Metal

Dauer: 47:37

Release: 3. Juli 2020

Line-up:

  • Mathias Junge – Vocals / Bass
  • Jan Resmer – Guitar / Backing Vocals
  • Matè „Balrogh“ Balogh – Drums
Chronicles of Decay
  • Audio-CD – Hörbuch
  • Black Sunset Records (Alive) (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 28.06.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Chronicles of Decay Tracklist

  1. Infernal Suffering
  2. Flesh Defiler
  3. Ruins of Existence
  4. My Unwilling Giver
  5. Morbid Masquerade
  6. The Sun And The Serpent
  7. The Delusionist
  8. Signs Of Decline
  9. March Of The Dead
  10. The Withering
  11. Hymn Of Death (Bonus Track)

Chronicles of Decay Review

Das Debut Album Chronicles of Decay ist mit Sicherheit eines der stärksten Death Metal Alben, die dieses Jahr auf den Markt gekommen sind / noch kommen werden.

Ich muss fairerweise kurz erklären, dass mir der Bandname Soul Grinder bis zu Chronicles of Decay nicht geläufig war. Aber ich war total gespannt und hab mich als großer Death Metal Fan total darauf gefreut in das Album rein zu hören (und aus rein hören wurde „läuft den ganzen Tag rauf und runter“).

Jedenfalls wurde Chronicles of Decay dann völlig erwartungslos angespielt und schon nach dem ersten Track „Infernal Suffering“ war klar: Alter – das Album wird der Knaller! Und ich hab mich nur gefragt: Wie kann es sein, dass ein Debut Album so geil ist? Das klärte sich dann im Nachhinein, als ich mitbekam, dass Mathias Junge, Frontmann von Ctulu, Maté Balogh von Asenblut und Jan Resmer von Neversun ihre Instrumente im Spiel haben.
Das Album ist eine gelungene, authentische und vor allem mitreißende Death Metal Scheibe geworden. Die Gitarren sind tief gestimmt und die Drums preschen ordentlich, wie es sich bei einem guten Death Metal Album gehört. Die einzelnen Songs variieren angemessen in der Geschwindigkeit und im Takt.

Das Coole an den einzelnen Songs ist, dass sie sich nicht unnötig in die Länge ziehen, aber auch nicht abgehackt wirken, sondern jeweils genau die Zeit kriegen, die sie brauchen um sich (teilweise aufzubauen) und um die Texte entsprechend unter zu bringen. Was ich total beeindruckend finde, ist dass die Texte super gut zu verstehen sind, trotzdem nonstop gegrowlt wird. Beim Growlen noch deutlich zu singen ist eine Fähigkeit, die ich sehr bewundere und den Musikern hoch anrechne.

Ein weiterer Aspekt, der das Album so genial macht, ist dass es sich durch die Bank weg im Death Metal Genre bewegt, aber trotzdem einige interessante Elemente wie Chöre und Glockenklang beinhaltet. Der Song „Flesh Defiler“ wird beispielsweise mit einer unheilvollen Atmosphäre durch eine Frauenstimme und Glockenläuten eingeleitet, was eine großartige Atmosphäre schafft, bevor es dann mit „kick ass“ weitergeht.
Müsste ich die Top Tracks des Albums nennen, obwohl ich alle super finde, wären es der Opener „Infernal Suffering“, „Morbid Masquerade“ und „March of the Dead“.

Kommen wir also zum Fazit:
Chronicles of Decay möchte ich euch an dieser Stelle wärmstens empfehlen. Es ist ein abwechslungsreiches und genregetreues Werk geworden, was sauber gemischt ist und den Hörer durch und durch bei Laune hält. Es ist ein kompromissloses Death Metal Album, aber trotzdem innerhalb der einzelnen Songs sehr abwechslungsreich. Es ist powerful, authentisch und haut einfach rein! Vielen, vielen Dank für dieses sagenhafte Werk an Soul Grinder!

Chronicles of Decay
  • Audio-CD – Hörbuch
  • Black Sunset Records (Alive) (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 28.06.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API